Skip to content

Mobile-Commerce in Deutschland: Definition, aktuelle Trends und inspirierende Beispiele für den mobilen Handel

Die rasante Entwicklung des Mobile-Commerce in Deutschland bringt spannende Trends und wegweisende Beispiele mit sich. Mehr als 61 % der Google-Suchanfragen stammen mittlerweile von mobilen Endgeräten, und 44 % der E-Commerce-Zahlungen werden auf mobilen Geräten abgewickelt. Angesichts dieser Zahlen ist es für Unternehmen unerlässlich, ihre Strategien und Marketing-Initiativen auf den mobilen Handel auszurichten, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

In diesem Artikel erhältst du einen detaillierten Einblick in den Mobile-Commerce in Deutschland und erfährst, wie du dein Unternehmen an die aktuellen Trends anpassen kannst. Wir beleuchten folgende Aspekte:

  • Optimierung der Benutzererfahrung im Mobile-Commerce
  • Effektive Marketingstrategien im Mobile-Commerce
  • Innovative Bezahlmethoden und technologische Innovationen

Durch die Umsetzung dieser fundierten Erkenntnisse kannst du die Chancen des mobilen Handels effektiv nutzen und deinen Kunden ein herausragendes Einkaufserlebnis bieten.

Spannende Sachen

Wichtige Informationen für Fachwirte im E-Commerce

Der Mobile-Commerce nimmt rasant zu und verändert die Art und Weise des Einkaufs. Erfahre mehr über die Definition, Trends und Technologien, die den mobilen Handel prägen.

Definition und Bedeutung des Mobile-Commerce

Mobile-Commerce, kurz M-Commerce, ist ein Teilbereich des E-Commerce und beschreibt Geschäfts- und Handelsaktivitäten über mobile Endgeräte wie Smartphones oder Tablets. Dies umfasst den Kauf und Verkauf von Produkten, Dienstleistungen und digitalen Anwendungen sowie Online-Bankgeschäfte, die über Mobiltelefone abgewickelt werden. Unternehmen in diversen Branchen, sowohl B2C als auch B2B, nutzen Mobile-Commerce, um ihren Kunden ein zeitgemäßes und benutzerfreundliches Einkaufserlebnis zu bieten. Der Nutzen für Unternehmen liegt in der Möglichkeit, ihre Produkte und Dienstleistungen jederzeit und überall über das Internet zu verkaufen und den Kunden ein komfortables und schnelles Shopping-Erlebnis zu ermöglichen.

Wachstum und Trends im Mobile-Commerce

In den vergangenen Jahren hat die Nutzung von Smartphones und Tablets zur Durchführung von Geschäften stark zugenommen. Diese Entwicklung ist auf Faktoren wie die Vorteile des mobilen Einkaufs, die verbesserten Funktionen von mobilen Geräten und die zunehmende Verfügbarkeit des mobilen Internets zurückzuführen. Laut Statistiken steigt der Anteil des mobilen Handels am gesamten E-Commerce Jahr für Jahr. Einige der aktuellen Trends im Mobile-Commerce sind Augmented Reality (AR) und Personalisierung, die dazu beitragen, den Kunden ein einmaliges Einkaufserlebnis direkt auf ihrem Mobiltelefon oder Tablet zu bieten.

Mobile Bezahlmethoden und technologische Innovationen

Das Wachstum des Mobile-Commerce wurde durch technologische Innovationen und die Einführung neuer mobiler Bezahlmethoden ermöglicht. Dazu zählen mobile Wallet-Anwendungen, kontaktloses Bezahlen via NFC (Near Field Communication) und In-App-Käufe. Diese Technologien erleichtern den Kaufprozess, indem sie eine einfache, schnelle und sichere Möglichkeit zur Abwicklung von Transaktionen über mobile Geräte bieten. Die zunehmende Akzeptanz dieser Bezahlmethoden fördert aus unternehmerischer Sicht die Bereitschaft der Kunden, mobile Dienste für ihren Einkauf zu nutzen.

Der Einfluss von Mobile-Commerce auf das Kundenverhalten

Mobile-Commerce beeinflusst das Kundenverhalten und die Erwartungen in unterschiedlicher Weise. Heutzutage nehmen Kunden schnell und einfach per Smartphone oder Tablet Kontakt mit Unternehmen auf, prüfen Produktbewertungen und vergleichen Preise. Dies fördert die Informationsbeschaffung und Entscheidungsfindung während des Einkaufsprozesses. Zudem ist eine permanente Erreichbarkeit des Geschäfts und die Fähigkeit, jederzeit und von überall aus einzukaufen, ein wichtiger Aspekt, der den Mobile-Commerce für Kunden attraktiv macht. Unternehmen müssen sich dieser Entwicklung anpassen und entsprechende Strategien entwickeln, um den sich wandelnden Anforderungen der Kundschaft gerecht zu werden.

Optimierung der Benutzererfahrung im Mobile-Commerce

Um das Einkaufserlebnis im Mobile-Commerce zu optimieren, ist es wichtig, auf die Bedürfnisse der Kunden einzugehen. Die folgenden Punkte helfen dabei, eine angenehme Benutzererfahrung zu schaffen und den Einkaufsprozess reibungslos zu gestalten.

Responsive Webdesign und mobile-first-Ansatz

Da immer mehr Menschen über mobile Geräte wie Smartphones einkaufen, ist es entscheidend, dass Shopbetreiber auf ein responsives Webdesign setzen. Denn ein solches Design passt sich automatisch an die Bildschirmgröße des jeweiligen Geräts an. Auch der mobile-first-Ansatz ist zu empfehlen, bei dem zunächst die mobile Version der Website konzipiert und später an größere Bildschirme angepasst wird. In diesem Zusammenhang spielen auch mobile Apps eine wichtige Rolle, da sie die Nutzung von Mobilfunknetz, Internet und Funktionen des Smartphones sinnvoll verbinden, um den Kunden ein kontaktloses, angenehmes Einkaufserlebnis zu bieten.

Experten-Tipp: Prüfe deine Website mit Google Test My Site, um herauszufinden, ob sie für mobile Geräte optimiert ist und Verbesserungspotenzial aufgedeckt wird. Mit diesem hilfreichen Tool kannst du gezielt die Bereiche ermitteln, die im mobilen Einkaufsverhalten einen Unterschied machen könnten, wie zum Beispiel schnelleres Laden oder Vereinfachung von Impulskäufen.

Seitengeschwindigkeit auf mobilen Geräten

Durch die zunehmende Nutzung von Smartphones ist die Seitengeschwindigkeit im Mobile-Commerce besonders wichtig. Lange Ladezeiten führen häufig zu einer erhöhten Absprungrate und verhindern den Kaufabschluss. Daher sollte der Fokus der Optimierung auf der Seitengeschwindigkeit liegen und sukzessive getestet werden, um ein zügiges Einkaufserlebnis sicherzustellen.

Experten-Tipp: Performance Optimization: Google PageSpeed Insights hilft dir dabei, die Ladegeschwindigkeit deiner Website zu analysieren und Verbesserungsvorschläge zu erhalten. Dieses Tool unterstützt dabei, kundenerfahrungsgerechte Anpassungen vorzunehmen und so den Einkaufsprozess in puncto Geschwindigkeit zu optimieren.

 

Benutzerfreundliche Navigation und Menüführung

Um ein angenehmes Einkaufserlebnis auf mobilen Geräten sicherzustellen, sollte die Navigation und Menüführung klar strukturiert und einfach in der Handhabung sein. Je intuitiver und benutzerfreundlicher die Navigation, desto schneller finden Kunden die benötigten Artikel und können diese kaufen. Dies fördert das Einkaufsverhalten und die Zufriedenheit der Kunden im Mobile-Commerce.

Experten-Tipp: Mobile Usability: Nutze Heatmap-Tools wie Hotjar oder Crazy Egg, um zu verstehen, wie die Kunden deine Website navigieren und wo sie auf Probleme stoßen. Basierend auf diesen Informationen kannst du Anpassungen vornehmen, um eine effiziente und komfortable Menüführung zu gewährleisten.

 

Einfache und sichere Zahlungsprozesse

Eine große Rolle im Mobile-Commerce spielen einfache und sichere Zahlungsprozesse. Kunden sollten möglichst unkompliziert und schnell zur Kasse gelangen und den Kauf abschließen können. Dazu gehört auch die Integration verschiedener Zahlungsmethoden, die den Kunden je nach persönlicher Präferenz zur Verfügung stehen sollten.

Experten-Tipp: Zahlungsoptionen: Integriere vertrauenswürdige und sichere Zahlungsdienstleister wie PayPal, Klarna oder Apple Pay. Indem du die Kunden über verlässliche Verfahren abholst, steigerst du nicht nur das Vertrauen in deinen Shop, sondern erhöhst zugleich die Wahrscheinlichkeit eines erfolgreichen Kaufabschlusses.

 

Marketingstrategien im Mobile-Commerce

Um im heutigen Geschäftsumfeld bestehen zu können, ist die Entwicklung effektiver Marketingstrategien im Mobile-Commerce essenziell. Unternehmen setzen verschiedene Ansätze ein, um das Einkaufsverhalten ihrer Kunden auf mobilen Geräten zu beeinflussen.

Location-based Marketing

Mit Location-based Marketing kannst Du als Shopbetreiber dein Geschäft gezielt bewerben, indem Du Werbung in Echtzeit auf der Grundlage des Standorts der Kunden auslieferst. Kunden, die sich in der Nähe deines Geschäfts oder in einem bestimmten geografischen Gebiet aufhalten, erhalten beispielsweise Benachrichtigungen auf ihrem Smartphone über Sonderangebote oder Produktneuheiten. Dies fördert Impulskäufe und ermöglicht Unternehmen, ihre Angebote an das lokale Einkaufsverhalten anzupassen. Dabei nutzen Unternehmen das Mobilfunknetz oder Internetverbindungen auf Smartphones und Tablets, um Standortinformationen zu erhalten.

Mobile Apps und ihre Bedeutung im Mobile-Commerce

Mobile Apps stellen zunehmend einen wichtigen Treiber für den Mobile-Commerce dar. Eine speziell entwickelte App bietet deinen Kunden zusätzliche Funktionen und ein optimiertes Einkaufserlebnis. Beispielsweise kann eine App den gesamten Einkaufsprozess erleichtern, indem sie dem Kunden hilft, das gewünschte Produkt schnell zu finden, Informationen über das Produkt bereitzustellen und den Zahlungsvorgang sicher und einfach zu gestalten. Durch die Nutzung von Apps können Unternehmen auch zusätzliche Anwendungen und Services anbieten, wie etwa kontaktlose Bezahlung oder personalisierte Produktvorschläge, um das Einkaufserlebnis auf dem Mobiltelefon oder Tablet weiter zu verbessern.

Social Media und Influencer-Marketing auf mobilen Geräten

Social-Media-Plattformen sind weit verbreitet auf Smartphones und bieten Unternehmen im Mobile-Commerce zahlreiche Möglichkeiten für die Vermarktung ihrer Produkte. Influencer-Marketing ist eine effektive Strategie, bei der Unternehmen mit Meinungsführern in bestimmten Branchen oder Nischen zusammenarbeiten, um ihre Produkte oder Dienstleistungen zu bewerben. Die Zusammenarbeit mit Influencern kann das Vertrauen der Kunden in deine Marke stärken und einer breiteren Zielgruppe die Vorzüge deiner Produkte vorstellen. Darüber hinaus ist es wichtig, auf Social-Media-Plattformen präsent und aktiv zu sein, um direkten Kontakt zu deinen Kunden und potenziellen Kunden zu pflegen und auf ihre Bedürfnisse einzugehen.

E-Mail-Marketing und Push-Benachrichtigungen

E-Mail-Marketing ist ein elementarer Bestandteil von Mobile-Commerce Marketingstrategien und ermöglicht es Dir, deine Kunden über relevante Angebote, Aktionen oder Produktneuheiten auf dem Laufenden zu halten. Dabei solltest Du die E-Mails für die optimierte Darstellung auf Smartphones gestalten und die Nutzung der E-Mails auf mobilen Geräten analysieren. Push-Benachrichtigungen, die direkt auf dem Mobilgerät des Kunden erscheinen, können ebenfalls das Einkaufsverhalten beeinflussen. Durch gezielte und personalisierte Push-Benachrichtigungen kannst Du über aktuelle Angebote oder Neuigkeiten informieren und die Kundenbindung erhöhen.

Fazit

Der mobile Handel ist nicht mehr wegzudenken und beeinflusst zunehmend das Einkaufsverhalten von Kunden. Eine erfolgreiche Mobile-Commerce-Strategie beruht auf benutzerfreundlichen Technologien, effektivem Marketing und einer optimalen Benutzererfahrung auf mobilen Geräten. Eine solide Grundlage und stetige Anpassung an aktuelle Trends sind essentiell, um im Mobile-Commerce erfolgreich zu sein.

  • Benutzererfahrung: Responsive Webdesign und mobile-first-Ansatz, schnelle Ladezeiten und benutzerfreundliche Navigation sind entscheidend für den Erfolg im Mobile-Commerce.
  • Marketingstrategien: Location-based Marketing, Mobile Apps, Social Media und Influencer-Marketing auf mobilen Geräten sowie E-Mail-Marketing und Push-Benachrichtigungen sind effektive Methoden, um Kunden zu erreichen und Kaufentscheidungen zu beeinflussen.
  • Technologische Innovationen: Mobile Bezahlmethoden und die Integration neuer Technologien sorgen für nahtlose und sichere Transaktionen, was das Vertrauen der Kunden stärkt und die Nutzung von Mobile-Commerce fördert.

In Anbetracht der dargelegten Fakten und Beispiele zeigt sich, dass Investitionen in Mobile-Commerce-Strategien unerlässlich sind, um langfristig erfolgreich zu sein. Es lohnt sich, kontinuierlich die neuesten Trends und Kundenbedürfnisse zu verfolgen und eine agile Herangehensweise zu entwickeln, um im dynamischen Umfeld des Mobile-Commerce konkurrenzfähig zu bleiben.

FAQ

Häufig gestellte Fragen und die dazugehörigen Antworten sind nachfolgend aufgelistet.

Was ist der Unterschied zwischen E-Commerce und M-Commerce?

Der Unterschied zwischen E-Commerce und M-Commerce liegt in der Nutzung: E-Commerce bezieht sich auf Online-Handel über Webseiten, während M-Commerce den Kauf oder Verkauf von Produkten über mobile Geräte, wie Smartphones und Tablets, umfasst. Um im M-Commerce erfolgreich zu sein, optimiere dein Geschäft für mobile Endgeräte und nutze Apps zur Kundenbindung.

Wie funktioniert Mobile Marketing?

Mobile Marketing nutzt gezielte Werbemaßnahmen auf Mobilgeräten, um Kunden zu erreichen und Umsätze zu steigern. Mithilfe von Apps, SMS, mobilen Websites oder sozialen Medien können personalisierte Angebote an Nutzer gesendet werden. Erfolgreiche Kampagnen setzen auf Responsive Design und Standortbezogenheit.

Quellen:

●     mobiloud.com: 23 Mobile-Commerce Statistics in 2023

 

 

Über den Autor

Steffen Grigori ist in der dynamischen Welt des modernen Marketings und Vertriebs fest verwurzelt. Als Chef vom Dienst bei acquisa, dem Fachmedium für Marketing, Vertrieb und E-Commerce, hat er tiefe Einblicke in die sich ständig wandelnde Landschaft von Trends und Best Practices in dieser Branche. Seine Arbeit reflektiert sein Engagement für qualitativ hochwertige Inhalte und aktuelle Informationen. Er hat den Anspruch, der Marketinggemeinschaft konkreten Mehrwert zu bieten und ist stolz darauf, zur kontinuierlichen Weiterbildung und zur Fachkompetenz in der Branche beizusteuern.

6 Personen vom BZEcom Team als Gruppenbild, damit ihr wisst, wer wir sind

Kontakt

Du hast Fragen oder Anmerkungen? 

Empfänger

IHK Zuständiges Amt (Förderstelle)
Anschreiben Anschreiben
Formblatt IHK Hannover Formblatt A
Formblatt Z Formblatt B
Tabellarischer Lebenslauf
Relevante Urkunden
Detaillierte Tätigkeitsnachweise Ihrer Arbeitgeber

Zu erstellende Unterlagen

  1. Ausfüllen Formblatt A
  2. Ausfüllen Formblatt Z
  3. Ausfüllen Formblatt IHK Hannover
  4. Erstellen tabellarischen Lebenslauf (Ohne Foto)
  5. Relevante Urkunden zur Ausbildung (z. B. Zeugnis über abgeschlossene Berufsausbildung)
  6. Detaillierte Tätigkeitsnachweise Ihrer Arbeitgeber mit Angabe der Berufspraxis – Art, Zeitraum, Vollzeit/Teilzeit

Unterlagen

  1. Anmeldebestätigung zur Fortbildung
  2. Formblatt A, Z zur weiteren Bearbeitung durch Sie
  3. Ausfüllhinweise für die Formblätter A und Z
  4. Ausgefülltes Formblatt B
  5. Vorlage für das Anschreiben an die IHK zur Bestätigung der Zulassungsvoraussetzungen
  6. Vorlage für das Anschreiben an die zuständige Förderstelle zur Beantragung des Aufstiegs-BAföG
    Formblatt IHK Hannover (Ist die örtlich zuständige IHK für das BZEcom. Hier gibt es feste Absprachen zur Prüfungsdurchführung. Sie können sich auch eigenständig an ihre örtliche IHK wenden)
    ISO Zertifikat vom BZEcom