Für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) beschreibt Datensicherheit als Schutz von Daten hinsichtlich gegebener Anforderungen an deren Vertraulichkeit, Verfügbarkeit und Integrität. Ein modernerer Begriff dafür ist Informationssicherheit. Datensicherheit meint also auch die Sicherung von Unternehmensdaten vor Verlust oder gegen Beschädigung. Datensicherheit ist ein Zustand, der erreicht werden soll.
Balanced Scorecard
(engl. für ausgewogener Berichtsbogen) ist ein wertvolles Instrument für Unternehmen zur optimalen Ausführung und Überprüfung ihrer strategischen Ausrichtung. Diese ist ein mehrdimensionales Kennzahlensystem bzw. Performance-Measurement-Systeme.
Break-even-Point
(deutsch: Gewinnschwelle, Nutzenschwelle) ist der Punkt, an dem Erlös und Kosten eines Produktes gleich hoch sind und somit weder Verlust noch Gewinn erwirtschaftet werden. An der Gewinnschwelle ist der Deckungsbeitrag aller abgesetzten Produkte identisch mit den Fixkosten. Wird die Gewinnschwelle überschritten, macht man Gewinne, wird sie unterschritten, macht man Verluste.
Benchmarking
Befasst sich mit einem systematischen und kontinuierlichen Vergleich des eigenen Unternehmens mit anderen Unternehmen, die branchenbezogen oder branchenübergreifend zu den Spitzenunternehmen gehören. Dabei werden die Erfolgsfaktoren des eigenen Unternehmens mit denen der führenden Unternehmen verglichen. Dadurch soll die eigene Leistungsfähigkeit erhöht werden. Benchmarking führt damit auch zum permanenten Lernen.
B2C-Kommunikationskanäle
Möchte ein Unternehmen Endverbraucher erreichen, wird der Begriff B2C-Kommunikationskanäle verwendet. Beispiel: Ein bekannter Onlineshop für Bekleidung hat eine junge Zielgruppe, die soziale Netzwerke häufig und aktiv nutzt. Um diese Zielgruppe zu erreichen, veröffentlicht der Onlineshop Posts auf Instagram und Pinterest und schaltet Werbung auf diesen sozialen Netzwerken (Sponsored Posts). Durch Klicks auf die Posts werden die jungen Konsumenten auf den Onlineshop des Modeherstellers geleitet. Durch Share- und Like-Funktionen werden Posts durch die Nutzer des jeweiligen sozialen Netzwerkes verbreitet. Die B2C-Kommunikationskanäle sind hier die sozialen Netzwerke Instagram und Pinterest.
Betriebswirtschaftliche Auswertung (BWA)
Gewährt einen Überblick über die aktuelle Kosten- und Erlössituation sowie die Vermögens- und Schuldverhältnisse eines Unternehmens im laufenden Geschäftsjahr. Die zugrundeliegenden Werte ergeben sich aus der Finanzbuchführung. Alle für eine betriebswirtschaftliche Erfolgsmessung relevanten Finanzbuchführungskonten, welche im Auswertungszeitraum über Buchungen verfügen, werden in die BWA einbezogen. Somit ist die betriebswirtschaftliche Auswertung eine Art verkürzte und besonders aufbereitete Form der Gewinn- und Verlustrechnung, welche nicht wie diese strikten gesetzlichen Vorgaben in Bezug auf ihre Form und Struktur unterliegt.
Bounce
(= Absprung) bedeutet, dass ein Besucher lediglich eine Seite der Website aufruft und dann die Website sofort ohne Aufruf einer weiteren Seite oder Auslösen einer Interaktion wieder verlässt. Die Bounce Rate (BR) (= Absprungrate) setzt die Anzahl dieser Besuche ins Verhältnis zur Gesamtanzahl der Besuche dieser Website.
BR = Besuche einer einzelnen Seite ohne weitere Aktion / Anzahl aller Besuche der gesamten Website × 100
Wenn ein Bounce vorliegt, ist automatisch die Verweildauer auf der Website gleich 0.
B2B-Kommunikationskanäle
B2B-Kommunikationskanäle (Business-to-Business) umfassen alle Wege, die Unternehmen nutzen, um mit ihren Geschäftspartnern und Geschäftskunden in Kontakt zu treten. Diese Kommunikationskanäle unterscheiden sich in ihrer Zielsetzung und Ausgestaltung oft erheblich von den B2C-Kommunikationskanälen (Business-to-Consumer), da sie auf die speziellen Bedürfnisse und Interessen von Geschäftskunden ausgerichtet sind. Ziel ist es, Informationen bereitzustellen, Produkte oder Dienstleistungen zu bewerben und langfristige Geschäftsbeziehungen zu fördern.
Ein klassisches Beispiel für einen B2B-Kommunikationskanal ist der Newsletter. Die Inhalte solcher Newsletter können Themen wie technische Neuerungen, Informationen zu rechtlichen und gesetzlichen Änderungen sowie Best-Practice-Beispiele umfassen. Neben der Bereitstellung wertvoller Informationen zielt dieser Kommunikationskanal darauf ab, die Empfänger zum Kauf von Produkten zu animieren. Damit dient der Newsletter nicht nur als Informationsmedium, sondern auch als gezieltes Marketinginstrument.
Zusätzlich zu Newslettern gibt es eine Vielzahl weiterer B2B-Kommunikationskanäle, wie Fachmessen, Social-Media-Plattformen für Unternehmen (z. B. LinkedIn), Webinare, Whitepapers oder persönliche Verkaufsgespräche. Jeder Kanal bietet unterschiedliche Vorteile und eignet sich für spezifische Zwecke, etwa zur Lead-Generierung, Kundenbindung oder Steigerung der Markenbekanntheit.
Für Fachwirte im E-Commerce, die eine zentrale Rolle im strategischen und operativen Management von Onlineshops spielen, ist das Verständnis und die Nutzung von B2B-Kommunikationskanälen von besonderer Bedeutung. Sie sollten nicht nur die verschiedenen Kanäle kennen, sondern auch in der Lage sein, deren Potenziale zu analysieren und effektiv einzusetzen. Dies umfasst die Gestaltung zielgruppenorientierter Inhalte, die Auswahl der passenden Kanäle und die Erfolgskontrolle der Kommunikationsmaßnahmen.
Branchenstrukturanalyse
Basiert auf dem Fünf-Kräfte-Modell (engl. Five Forces) von Michael Porter und dient der strategischen Bestimmung der Attraktivität einer Branche oder eines Marktes. Sie hilft Managern einzuschätzen, ob der Einstieg ihres Unternehmens in einen bestimmten Markt lohnenswert ist oder umgekehrt der Ausstieg eine sinnvolle Alternative darstellt..
Beschwerdemanagement
Das Beschwerdemanagement ist ein zentraler Bestandteil des Kundenmanagements und umfasst alle Maßnahmen, die ein Unternehmen ergreift, um Kundenbeschwerden zu bearbeiten, auszuwerten und zu nutzen. Ziel ist es, die Kundenzufriedenheit wiederherzustellen, langfristige Kundenbeziehungen zu sichern und durch die Analyse der Beschwerden wertvolle Hinweise für die Verbesserung von Produkten, Dienstleistungen oder Prozessen zu erhalten.
Ein effektives Beschwerdemanagement beginnt mit einer offenen und unkomplizierten Möglichkeit für Kunden, ihre Anliegen zu äußern – sei es über E-Mail, Telefon, Social Media oder spezielle Beschwerdeformulare. Anschließend werden die Beschwerden systematisch erfasst, kategorisiert und bearbeitet. Wichtig dabei ist eine schnelle und kundenorientierte Reaktion, die zeigt, dass das Unternehmen die Anliegen ernst nimmt. Neben der Lösung des aktuellen Problems bietet sich die Chance, durch gezielte Maßnahmen die Bindung zum Kunden zu stärken.
Für Fachwirte im E-Commerce spielt das Beschwerdemanagement eine besonders wichtige Rolle, da der digitale Handel durch hohe Transparenz und direkten Kundenkontakt geprägt ist. Eine schnelle Reaktionszeit und klare Kommunikationswege sind entscheidend, um Vertrauen zu schaffen und negative Bewertungen oder Imageschäden zu vermeiden. Gleichzeitig liefert die Auswertung von Beschwerden wichtige Daten, um Schwachstellen im Online-Shop, in der Lieferkette oder im Kundenservice zu identifizieren und zu beheben.
