Datenorganisation

Versteht man die Anordnung von Daten auf Speichern, um diese wieder auffinden zu können.

Konkurrenzanalysen

Befassen sich mit Informationen zur Anzahl, zur Größe, zur Leistungsfähigkeit und zu den Standorten der wichtigsten Wettbewerber. Außerdem werden die Marktanteile der Wettbewerber, wichtige Absatzgebiete und die Unternehmenspolitik erkundet. Von besonderer Bedeutung ist, welche Schwerpunkte die Konkurrenz setzt.

Konditionenpolitik

Umfasst die Gestaltung der Lieferungs- und Zahlungsbedingungen mit dem Ziel, die Ausgaben des Kunden zu erhöhen.

Kommunikationskonzept

Umfasst die Planung der gesamten Kommunikation eines Unternehmens auf den festgelegten Kommunikationskanälen unter Beachtung der Zielgruppe sowie der vordefinierten Zielstellungen.

Konsistzenz

Wird die Vollständigkeit, Korrektheit und Widerspruchsfreiheit von Daten innerhalb eines Datenbanksystems verstanden. Die Datenkonsistenz ist also ein Qualitätsanspruch an Datenbanken.

Kalkulationsfaktor

Wird vom Bezugspreis direkt der Netto-/Bruttoverkaufspreis berechnet, indem der Bezugspreis mit dem Kalkulationsfaktor multipliziert wird. Der Kalkulationsfaktor muss mit 4 Stellen hinter dem Komma angegeben werden.

Kanal

Der Begriff des Kanals stammt aus dem Marketing und beschreibt Möglichkeiten des Vertriebes. Kunden und Einzelhandelsunternehmen können zwischen verschiedenen Kanälen wählen (stationär, online, mobil, Callcenter, soziale Medien, Kataloge etc.). Oft stehen die Kanäle miteinander in Wechselwirkung. In der betriebswirtschaftlichen Vorausschau, der Planung, werden die Kanäle meist für sich betrachtet. Nur so können möglichst genau Erlöse und Kosten für die Zukunft geplant (budgetiert) werden. Somit entsteht eine kanalspezifische Planung für eine gegebene Periode.

Kernkompetenzen

Sind die Fähigkeiten eines Unternehmens, die von der Konkurrenz nicht oder nur sehr schwer zu imitieren sind. Kernkompetenzen sind die Grundlage von Wettbewerbsvorteilen.

Kommunikationspolitik

Umfasst als Bestandteil des Marketing-Mix die planmäßige Gestaltung und Übermittlung aller auf den Markt gerichteten Informationen eines Unternehmens zum Zweck der Beeinflussung von Meinungen, Einstellungen, Erwartungen und Verhaltensweisen potentieller Kunden im Sinn des Unternehmens.

Arbeitsschutzmanagementsystem (AMS)

Ein Arbeitsschutzmanagementsystem (AMS) ist ein systematischer und strukturierter Ansatz zur Organisation von Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz. Ziel eines AMS ist es, Arbeitsunfälle, arbeitsbedingte Verletzungen und Erkrankungen zu vermeiden und die Gesundheit sowie das Wohlbefinden der Beschäftigten langfristig zu schützen und zu fördern.

Ein AMS soll Unternehmen dabei unterstützen, alle relevanten gesetzlichen Vorschriften zum Arbeitsschutz einzuhalten und darüber hinaus kontinuierlich Verbesserungen im Bereich Sicherheit und Gesundheitsschutz zu erreichen. Dabei geht es nicht nur um die Einhaltung von Mindeststandards, sondern um die Integration des Arbeitsschutzes in alle betrieblichen Prozesse.

Wichtige Bestandteile eines Arbeitsschutzmanagementsystems sind unter anderem:

  1. Gefährdungsbeurteilungen: Systematische Ermittlung und Bewertung von Gesundheits- und Sicherheitsrisiken am Arbeitsplatz.
  2. Ziele und Maßnahmen: Festlegung konkreter Schutzziele und Planung geeigneter Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitssicherheit.
  3. Schulung und Unterweisung: Regelmäßige Information und Qualifizierung der Beschäftigten in Bezug auf Sicherheit und Gesundheitsschutz.
  4. Dokumentation und Evaluation: Nachvollziehbare Dokumentation aller Maßnahmen sowie regelmäßige Überprüfung der Wirksamkeit und Anpassung bei Bedarf.
  5. Mitarbeiterbeteiligung: Einbindung der Beschäftigten in den Verbesserungsprozess zur Förderung einer aktiven Sicherheitskultur.

Ein bekanntes und international anerkanntes Modell für Arbeitsschutzmanagement ist die Norm ISO 45001, die Anforderungen an ein AMS formuliert und Unternehmen eine Struktur für die Implementierung bietet.

Fachkräfte wie etwa ein Bachelor Professional in IT, die in ihrer Führungsrolle auch Verantwortung für Arbeitssicherheit tragen, profitieren von einem fundierten Arbeitsschutzmanagementsystem. Es unterstützt sie dabei, Sicherheitsaspekte in IT-Betrieben zu berücksichtigen – etwa bei der ergonomischen Gestaltung von Arbeitsplätzen oder der Vermeidung psychischer Belastungen durch Arbeitsdruck und Dauerverfügbarkeit.

Ein funktionierendes AMS trägt so nicht nur zur Sicherheit, sondern auch zur Zufriedenheit und Motivation der Mitarbeitenden bei und stärkt insgesamt das betriebliche Gesundheitsmanagement.