Kontrollverantwortung

Ist die Verantwortlichkeit zu prüfen, ob die geplanten Abläufe und Prozesse funktionieren und die beauftragten Personen für deren Umsetzung geeignet sind. Oftmals wird diese Ergebniskontrolle dem Controlling zugeordnet.

Kalkulationszuschlag

Der Kalkulationszuschlag ist ein Begriff aus der Preisberechnung. Er beschreibt den Aufschlag, der auf den Bezugspreis (auch Einstandspreis genannt) aufgerechnet wird, um den Netto- oder Bruttoverkaufspreis zu ermitteln.

  1. Berechnung und Bedeutung: Der Bezugspreis wird dabei als Basiswert angesehen und entspricht 100 %. Der Kalkulationszuschlag wird in einem Schritt hinzuaddiert, um die Kosten für den Vertrieb, allgemeine Betriebskosten und den angestrebten Gewinn zu decken. Daraus ergibt sich der Nettoverkaufspreis. Falls Umsatzsteuer hinzukommt, ergibt sich der Bruttoverkaufspreis.Die Formel lautet:

    Nettoverkaufspreis = Bezugspreis + (Bezugspreis × Kalkulationszuschlag in %)

  2. Zweck und Anwendung: Der Kalkulationszuschlag dient dazu, sicherzustellen, dass ein Unternehmen alle anfallenden Kosten deckt und gleichzeitig einen Gewinn erzielt. Im Bereich des E-Commerce spielt er eine besondere Rolle, da neben klassischen Kosten wie Lagerhaltung und Versand auch variable Kosten, etwa für Plattformgebühren oder Online-Werbung, einkalkuliert werden müssen.

In der Prüfungsvorbereitung E-Commerce ist das Verständnis für den Kalkulationszuschlag wichtig, da angehende Fachkräfte lernen, wie Verkaufspreise strategisch und wirtschaftlich sinnvoll kalkuliert werden. Dies umfasst die Analyse von Kostenstrukturen und die Anwendung entsprechender Formeln, um marktgerechte Preise zu bestimmen.

Der Kalkulationszuschlag ist somit ein essenzielles Instrument für die Preiskalkulation und leistet einen wichtigen Beitrag zum wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens.

Kapitalbedarfsplan

Ist eine Aufstellung sämtlicher Kosten für ein Geschäftsvorhaben, ein Projekt oder eine Geschäftsperiode. Hierbei ist der Kapitalbedarf sowohl quantitativ nach der Höhe des Finanzierungsbedarfs als auch qualitativ hinsichtlich Dauer und Herkunft des Kapitalbedarfes und der Kapitalbedarfsdeckung zu ermitteln und in Form einer Vorausberechnung darzustellen.

Aufbauorganisation

Stellt das statische System der organisatorischen Einheiten einer Unternehmung dar und regelt die Zuständigkeiten für die arbeitsteilige Erfüllung der Unternehmungsaufgabe.

Ausgangssituation

Kann auch als Ist-Zustand beschrieben werden, also der Zustand, der aktuell in einem gegebenen Unternehmen in Bezug auf einen Analysegegenstand vorherrscht.

Markenpositionierung

Bedeutet Planung, Umsetzung, Kontrolle und Entwicklung einer Position in der Wahrnehmung der relevanten Zielgruppe.

Monitoring

(deutsch: Dauerbeobachtung) wird die fortlaufende und ständige Überwachung von Prozessen und Vorgängen bezeichnet. Business Alert kann mit Warnung übersetzt werden. Auf die Situation der Überwachung von Planabweichungen bezogen, kann man es konkreter als Frühwarnsystem bezeichnen.

Mehrstufige Deckungsbeitragsrechnung

Ist ein Verfahren, um mit Aufteilung der Fixkosten vom Umsatz zum Betriebsergebnis zu rechnen und dabei die Verteilung der Kosten verursachergerecht aufzuzeigen.

Marketingstrategie

ist ein langfristiger Plan zur Erreichung von Marketingzielen und gibt eine strategische Richtung vor. Sie bildet damit einen Rahmen für kurzfristige und operative Maßnahmen.

Moderation

Ist eine Methode zur gemeinsamen Arbeit in Gruppen mit dem Ziel, alle an der Diskussion, der Arbeit und letztendlich auch den Lösungen zu beteiligen. In der Regel wird die Moderationsmethode angewendet bei Gruppen zwischen 2 und 15 Teilnehmern.